Die Bundes-Ehren-Gilde e. V. (BEG) im Bund Deutscher Radfahrer e. V. ist eine freiwillige Organisation verdienter Mitglieder der Radsportvereine und -verbände. In seiner Satzung anerkennt der Bund Deutscher Radfahrer e. V. die BEG ausdrücklich. Nach der Wiedergründung des BDR 1948 wurde 1950 das erste Bundestreffen der Radwanderer in Mönchengladbach durchgeführt.

Schnell kamen Rufe auf, auch für die Gilde eine Wiedergründung durchzuführen. Das erste Treffen wurde vom 19. bis 21. Juni 1953 in Lindenfels/Odenwald anberaumt. Gleichzeitig fand dort auch das Bundestreffen der Radwanderer statt. Beim Festabend im Hotel Odenwald verkündete Bundes-Radwanderfachwart Gerhard Schulze: „Wir haben heute die Bundes-Ehren-Gilde als Nachfolgeorganisation der Bundesgarde (gegr. 1898 in Dortmund) wieder gegründet.“

Die Gründungspräambel beschreibt die Ziele der Bundes-Ehren-Gilde. Die Gilde steht fest zum Bund Deutscher Radfahrer unter Beibehaltung der Eigenständigkeit. Sie macht es sich zur Aufgabe, alte, verdiente Kameraden des Radsports in einer großen Gemeinschaft zu erhalten. Die Betreuung alter Kameraden im gesamten Deutschland und freundschaftliche Beziehungen zu Vereinen und Radsportlern im Ausland sind weitere Ziele der Bundes-Ehren-Gilde.

Wir zählen fast 1.000 Mitglieder. Organisiert ist die Gilde in  Landesverbände und Regionalgruppen. Die Obleute vor Ort organisieren regelmäßige Treffen der Gildemitglieder. Traditionell veranstalten wir jeweils am vorletzten oder letzten Juli-Wochenende unseren Jahres-Kongress, verbunden mit der Hauptversammlung, Rahmen- und Begleitprogramm und einem Festabend. Besonders beliebt ist vor allem die einwöchige Gildewanderfahrt in der Region des jeweiligen Kongressortes. Der Jahres-Kongress findet zusammen mit dem Bundes-Radsport-Treffen des „Bund Deutscher Radfahrer e. V.“ statt. Hier treffen sich über 500 Teilnehmer mit ihren Vereinen nach einer Woche Rad fahren und ermitteln den Bundestreffensieger.